Für die Redoxpotential-Messungen mit separaten Elektroden müssen eine Messelektrode und eine Bezugselektrode verbunden werden. Letztere weist während der Messung ein konstantes und stabiles Potential auf.

- Silberchlorid (Ag/AgCl)-Bezugselektrode für argentometrische Dosierungen bzw. für die Redoxpotential-Messungen. Diese Elektrode findet oft bei anhaftenden Proben Einsatz.
Die Elektrode besteht aus einem Glaskörper, der einen Silberdraht enthält und teilweise mit einem AgCl-Film überzogen und in eine Lösung KCl 1 mol/l und KNO3 getaucht ist.

- Doppeltes Diaphragma
Nur eines der beiden Diaphragma tritt in direkten Kontakt mit der Probe. Das Bezugselement ist daher physisch von dem sich außen befindlichen Elektrolyt getrennt.

- Das innere Röhrchen ist mit einer Lösung KCl 1 mol/l befüllt. Das äußere Röhrchen enthält eine Lösung KNO3 1 mol/l.
Der Vorteil des doppelten Diaphragmas mit zwei Elektrolyten besteht darin, dass das Kaliumnitrat (KNO3) im Gegensatz zum KCl mit einigen Ionen nicht reagiert, damit erhält diese Elektrode einen größeren Einsatzbereich. Außerdem wird, falls die zu analysierende Lösung in die Elektrode eindringt, das Referenzelement viel besser geschützt, wodurch sich das Verunreinigungsrisiko erheblich verringert.

Welche Bezugselektrode ausgewählt werden sollte, hängt vor allem von den bei der Messung vorliegenden Versuchsbedingungen ab.

Diese Bezugselektrode wird für eine korrekte Messung des Redoxpotentials mit einer Messelektrode kombiniert.

- Mit verschiedenen Anschlussvarianten passend zu Ihren Geräten lieferbar.

Weitere technische Erläuterungen entnehmen Sie bitte unseren Verkaufsunterlagen zu den Elektroden bzw. können auf direkte Anfrage gegeben werden.

Bezugselektrode BR44 Glas Ag/AgCl/KNO3 S7

  • Artikelnummer: BR44-S7
  • CHF 195.00

  • SWICO: CHF 0.40

Datenblatt

Elektroden-d.PDF